Giulia Meets EuropeGiulia Meets EuropeReiseblog · Oldtimerreise
Karsten Reith

Über mich

Schon in jungen Jahren war klar: Autos, Reisen und Sport würden mich so schnell nicht mehr loslassen. Während meiner Ausbildungszeit gehörte jede Ausgabe von Auto Motor und Sport zur Pflichtlektüre – manchmal wahrscheinlich aufmerksamer studiert als der Berufsschulstoff.

Relativ früh fand ich auch heraus, wie man Mopeds «optimiert». Das blieb natürlich nicht ganz ohne Konsequenzen – die Polizei war irgendwann der Meinung, dass eine Fahrprüfung vor dem 20. Lebensjahr für mich und der Umwelt keine so gute Idee ist.

Mit 19 war es dann trotzdem so weit: Mein erster Kadett GT/E. Ein Traum auf vier Rädern welcher aber für ein Jahr in der Garage wartete. Die nächsten sieben Jahre waren geprägt von Schrauben, Fahren, Reisen und dem festen Glauben, dass man jedes Problem mit dem richtigen Werkzeug lösen kann.

Nachdem ich das Auto verkauft hatte, verlagerte sich mein Spielfeld zunehmend nach draussen. Klettern, Mountainbiken, Skitouren – Hauptsache frische Luft und Bewegung gepaart mit der Fotographie. Stillsitzen ist nicht so meine Stärke.

Beruflich begann ich als Giessereitechnologe und schloss die Ausbildung nach 4 Jahren in Zürich ab. Danach sammelte ich Erfahrungen auf dem Bau, ging nach Amerika als Maschinenbediener für die Zigarettenherstellung, arbeitet im Unterhalt für Zwirnmaschinen (ja, die gibt es wirklich), Ausbildung als Skilehrer sowie als Konstrukteur und parallel die höhere Fachschule im Maschinenbau. Nach dem Abschluss des Studiums ging ich nach Zürich als Planer für Verbrennungsanlagen, wo ich in der Kesselauslegung von Grossverbrennungsanlagen arbeitete. Immer irgendwo zwischen Praxis und Theorie.

1989 gönnte ich mir dann eine 16monatige Weltreise – quasi die etwas längere Version eines «Tapetenwechsels». Von eisigen Regionen bis in warme Gewässer, unter Wasser und auf hohe Berge, mit Muskel- und Windkraft von Alaska über Kalifornien, Südsee, Neuseeland Australien und Indonesien wieder in die Schweiz. Eine Zeit, in der ich viel gesehen, erlebt und gelernt habe – und definitiv keine Minute davon missen möchte.

Danach begann der sogenannte «Ernst des Lebens»: Familie und meine Tätigkeit als Projektleiter – unter anderem in den Bereichen Staubförderanlagen, Automobilindustrie und Verpackungsmaschinen für die Pharmaindustrie. Wobei «Ernst» relativ ist – mit drei Töchtern bleibt das Leben ohnehin abwechslungsreich, und seit Kurzem sorgt auch der erste Enkel dafür, dass die nächste Generation bereits neugierig die Welt erkundet.

Im Mai 2027 startet für mich ein neuer Lebensabschnitt und damit auch die Zeit, mich voll und ganz meinem Projekt ‹Giulia meets EU› zu widmen.